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Sexualitätsdispositiv

Sexualitätsdispositiv ist ein von Michel Foucault geprägter Ausdruck, der einen Komplex aus kommunikativen Praktiken und Mustern sowie Handlungen, Gegenständen und Klassifikationen beschreibt, mit denen sich Menschen über Sexualität definieren od ...

Sexualitätsdilemma

Sexualitäts- bzw. Männlichkeitsdilemma beschreibt das grundlegende Dilemma menschlicher Sexualität als Konflikt zwischen Autonomie und Abhängigkeit auf Basis der Triebtheorie. Die Begriffe wurden von dem deutschen Sozialpsychologen Rolf Pohl gepr ...

Sexualkapital

Sexualkapital ist der soziale Wert eines Individuums als Funktion seiner sexuellen Anziehungskraft. So wie andere Kapitalformen ist auch Sexualkapital konvertierbar und kann hilfreich sein beim Erwerb sozialen oder ökonomischen Kapitals. Basieren ...

Sexualpartner

Als Sexualpartner wird ein Lebewesen bezeichnet, das mit einem anderen Lebewesen eine sexuelle Beziehung eingeht. Der sexuelle Kontakt kann ein- oder mehrmalig sein. Es muss zwischen den beteiligten Individuen nicht zwingend eine Zuneigung oder L ...

Sexualzentrum

Als Sexualzentrum werden Gebiete des Zentralnervensystems bezeichnet, die der Steuerung der Sexualität dienen. Das Konzept eines eigenständigen abgegrenzten Sexualzentrums ist neurophysiologisch widerlegt. Vielmehr sind verschiedene Gebiete des G ...

Sexuelle Erregung

Sexuelle Erregung ist eine multiple Reaktion des limbischen Systems im Gehirn, die Einleitung des Paarungsverlangens bewirkt. Zur Auslösung der sexuellen Erregung tragen beim Menschen neben dem hormonell bedingten Appetenzverhalten optische, akus ...

Sexuelle Gesundheit

Die sexuelle Gesundheit ist ein Begriff in der Sexualwissenschaft. Die sexuelle Gesundheit wurde von der WHO erstmals 1972 auf einer Fachkonferenz in einem Entwurf definiert. Während einer Fachkonferenz im Januar 2002 wurde eine neue Definition v ...

Sexuelle Identität

Sexuelle Identität bezeichnet den auf sexueller Orientierung basierenden Teil der Identität eines Menschen. Der Begriff Identität ist auf das Individuum bezogen und beschreibt, wie sich die Person selbst definiert. Die sexuelle Orientierung hinge ...

Sexuelle Rechte

Die Sexuellen Rechte werden aus den Menschenrechten abgeleitet. Sie formulieren unter anderem ein Recht auf sexuelle Gesundheit, sexuelle Selbstbestimmung und Sexuelle Freiheit sowie einen Schutz vor Diskriminierung, sexueller Gewalt, Zwangsheira ...

Sexueller Reaktionszyklus

Der sexuelle Reaktionszyklus ist eine Einteilung der sexuellen Reaktion beim Menschen in vier Phasen, die in den 1960er-Jahren von Masters und Johnson vorgenommen wurde. Von den klinischen Psychologen Kaplan und Lief wurde 1977 darauf hingewiesen ...

Sittenfilm

Das Filmgenre der "Sittenfilme" diente der erotischen Unterhaltung und erlebte in Deutschland seinen Höhepunkt ab etwa 1918, begünstigt durch die Tatsache, dass es zwischen November 1918 und Mai 1920 keine Filmzensur gab. Gegen Ende der 1920er-Ja ...

Slutshaming

Slutshaming greift Menschen, insbesondere Frauen und Mädchen, an, die dem von der Gesellschaft erwarteten Verhalten und Auftreten im Bezug auf Sexualität widersprechen. Der Begriff wird dazu verwendet, um das Image des Wortes Schlampe aufzubesser ...

Sublimierung (Psychoanalyse)

Sublimierung, Sublimation oder Sublimieren bedeutet ganz allgemein, dass etwas durch einen Veredelungsprozess auf eine höhere Stufe gebracht wird. In der Physik wird mit Sublimation der Prozess des direkten Übergangs eines Stoffes vom festen in d ...

Swinger

Swinger ist eine im 20. Jahrhundert populär gewordene Bezeichnung für Menschen, die – im weitesten Sinne – ihre Sexualität unter Umständen mit verschiedenen Partnern ausleben oder zur Schau stellen. Swinger leben somit nicht in einer monogamen Pa ...

Unisex

Der Begriff Unisex wird auf Einrichtungen, Begriffe und Produkte angewendet, die für alle Geschlechter gleichermaßen vorgesehen sind. Das Gegenteil von "Unisex" stellt, in Bezug auf Einrichtungen, die institutionalisierte Geschlechtertrennung dar ...

Vögeln

Das Wort Vögeln ist eine umgangssprachliche, als salopp bis vulgär eingestufte Bezeichnung für den penetrierenden Geschlechtsverkehr, ähnlich wie das vulgäre Verb "ficken".

Nina de Vries

Nina de Vries ist eine niederländische Sexualassistentin, die seit 1990 in Deutschland lebt und arbeitet. Sie unterscheidet zwischen den Begriffen der Sexualassistenz und der Surrogatpartnerschaft, die gemeinhin synonym verwendet werden. Den Schw ...

Vulvadystrophie

Die Bezeichnung Vulvadystrophie für "Miss-" oder "Un-" und dem griechischen troph- für "Ernähren" oder "Nahrung") wird als Sammelbezeichnung für eine Reihe von chronischen Hauterkrankungen im Bereich der Vulva verwendet. Es handelt sich hierbei u ...

Vulvektomie

Die Vulvektomie ist ein operativer Eingriff, bei dem eine teilweise oder vollständige operative Entfernung der großen und der kleinen Schamlippen und weiterer Teile des äußeren primären Geschlechts der Frau erfolgt. Die Entfernung der Klitoris, e ...

Weibliche Ejakulation

Als weibliche Ejakulation wird das stoßweise Freisetzen eines Sekrets auf dem Höhepunkt der sexuellen Erregung bei Frauen bezeichnet, das mit einem intensiven Lusterlebnis verbunden ist. Das Ejakulat wird beim Orgasmus durch die Ausgänge der Para ...

Wichser

Wichser bezeichnet wörtlich einen Mann, der masturbiert, und wird mit einer ähnlichen Bedeutung wie Versager als beleidigendes Schimpfwort für Männer verwendet. Der etymologische Ursprung des Begriffs ist nicht vulgär; Wichser kommt stattdessen v ...

Yoni-Massage

Die Yoni-Massage ist im Sinne des Tantras bzw. Neotantras die manuelle Zuwendung eines "Gebenden" zu den weiblichen Genitalien einer "Empfangenden" mit den Schwerpunkten Imagination, Atemtechnik und Massage. Grundlegend ist die allgemeine Annahme ...

Zeugungsfähigkeit

Unter dem Begriff Zeugungsfähigkeit oder auch Zeugungsvermögen, veraltet oder scherzhaft auch Lendenkraft, versteht man die Fähigkeit des menschlichen Körpers, befruchtungsfähige Geschlechtszellen, also Samenzellen oder Eizellen, zu bilden.

Horrorclown-Phänomen

Als Horrorclown-Phänomen wird eine Sichtungswelle von Horrorclowns bezeichnet, die seit den 1980er-Jahren, beginnend in den USA, stattfindet. Dabei handelt es sich um Personen, die sich in gruselige Clownskostüme kleiden, um andere damit zu ersch ...

Selbstdarstellung

Selbstdarstellung ist die Art und Weise, wie sich ein Selbst, ein Ich, eine Person, eine soziale Gruppe oder eine Institution anderen gegenüber darstellt. Typische Ausdrucksmittel der Selbstdarstellung sind Sprachform, nonverbales Verhalten sowie ...

Zivilcourage

Nachgewiesen wurde der auch zu den "Bürgertugenden" gerechnete Begriff Zivilcourage erstmals 1835 in Frankreich als "courage civil": Mut des Einzelnen zum eigenen Urteil, später Le Gall 1898 als "courage civique": staatsbürgerlicher Mut. Der deut ...

Täter

Das zu tun gebildete Abstraktum Tat, althochdeutsch und mittelhochdeutsch tât, ist früh nachweisbar um das 8. Jahrhundert. Täterbezeichnungen sind danach zunächst in Zusammensetzungen zu finden, so Guttäter ahd. und mhd, guottæter gebildet zu guo ...

Täter (Strafrecht)

Täter einer Straftat ist nach § 25 Abs. 1 1. Alt. StGB, wer die Straftat selbst begeht. In § 25 Abs. 1 2. Alt StGB ist die mittelbare Täterschaft geregelt, bei der Täter sich zur Tatausführung eines anderen Menschen als Werkzeug bedient.

Hochstapler

Ein Hochstapler ist eine Person, die mehr scheinen will, als sie ist, indem sie einen höheren gesellschaftlichen Rang, eine bessere berufliche Position oder ein größeres Vermögen vortäuscht, häufig in der Absicht des Betrugs. Häufig machen Hochst ...

Räuber

Ein Räuber ist eine Person, die einen Raub begeht oder begangen hat. Im juristischen Sprachgebrauch wendet der Räuber im Unterschied zum Dieb Gewalt an oder droht diese an.

Strauchritter

Strauchritter war ursprünglich eine Bezeichnung für verarmte Ritter, die vom Straßenraub lebten, und ist dem Begriff des Raubritters sehr nahe verwandt. Der Ausdruck verdeutlicht, dass dieser ab dem 13. Jahrhundert vermehrt auftretende Typ des Rä ...

Verhalten (Biologie)

Als das Verhalten eines Lebewesens bezeichnet man in der Verhaltensbiologie "die Gesamtheit seiner Bewegungen, Lautäußerungen und Körperhaltungen". Hierzu gehören auch alle äußerlich erkennbaren Veränderungen, "die der gegenseitigen Verständigung ...

Behaviorismus

Behaviorismus benennt das wissenschaftstheoretische Konzept, Verhalten von Menschen und Tieren mit naturwissenschaftlichen Methoden – also ohne Introspektion oder Einfühlung – zu untersuchen und zu erklären. Der Behaviorismus wurde nach wichtigen ...

Humanethologie

Die Humanethologie ist ein Zweig der Verhaltensbiologie, der vor dem Hintergrund, dass auch der Mensch das Resultat einer langen stammesgeschichtlichen Entwicklungsreihe ist, insbesondere jene Verhaltensweisen unserer Art erforscht, die als angeb ...

Kulturethologie

Die Kulturethologie ist ein Fachgebiet der Humanethologie. Sie befasst sich mit den biologischen Grundlagen kultureller Entwicklungen. Die Kulturethologie versteht die Kulturfähigkeit des Menschen, genauso wie all seine anderen Merkmale, als eine ...

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