ⓘ Enzyklopädie. Schon gewusst? Seite 534

Institut für Angewandte Medienwissenschaft

Das Institut für Angewandte Medienwissenschaft mit Sitz in Winterthur ist ein Institut der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Es ist im Departement "Angewandte Linguistik" angesiedelt und setzt als einziges Schweizer Institut in se ...

Interaktivität

Interaktivität weist allgemein auf eine Wechselbeziehung zwischen zwei oder mehreren beliebigen Größen hin, bei der implizit Informationen ausgetauscht werden. Der soziologische Interaktivitätsbegriff geht von Personen aus, die sich gegenseitig w ...

Intermedialität

Intermedialität bezeichnet in der Kultur-, Medienwissenschaft und Publizistik die Untersuchung der Beziehungen zwischen Medien, insbesondere von Möglichkeiten ästhetischer Kopplungen bzw. Brüchen. Intermediale Beziehungen können innerhalb und zwi ...

Internationales Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie

Das Internationale Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie ist eine Forschungseinrichtung an der Bauhaus-Universität Weimar, gegründet 2008 von Lorenz Engell und Bernhard Siegert. Das Kolleg ging im Jahr der Geisteswissenschaften ...

Investigativer Journalismus

Investigativer Journalismus setzt eine langwierige, genaue und umfassende Recherche vor Veröffentlichung voraus. Themenschwerpunkte sind in der Öffentlichkeit als skandalträchtig angesehene Vorgänge aus Politik oder Wirtschaft. Viele dieser Repor ...

Journalismustheorie

Mit der Verberuflichung des Journalismus im 19. Jahrhundert begann die theoretische Beschreibung des Phänomens. Schon 1910 erschien Max Webers Vorbericht über eine vorgeschlagene Erhebung über die Soziologie des Zeitungswesens, der eine theorie- ...

Kanadische Medientheorie

In der Kanadischen Medientheorie oder auch Torontoschule oder Kanadische Schule, sind Autoren zusammengefasst, die hauptsächlich in Kanada, im 20. Jahrhundert und teilweise vor der Institutionalisierung auf dem Gebiet der Medientheorie geforscht ...

Kognitive Medienlinguistik

Die Kognitive Medienlinguistik ist ein interdisziplinärer Forschungszweig, der sich mit kognitiven Prozessen bei der Sprachverwendung und Kommunikation in medialen Kontexten befasst. Sie steht an der Schnittstelle zwischen kognitiver Linguistik, ...

Kommunikationsmodell nach Lazarsfeld

Das Modell des Zweistufenflusses der Kommunikation nach Paul Lazarsfeld ist ein Kommunikationsmodell und beschäftigt sich mit der Verbreitung von Informationen durch Massenmedien. Nach dem ursprünglichen Modell informieren Massenmedien in einem e ...

Kultivationshypothese

Die Kultivationshypothese geht auf die Vielseherforschung des Kommunikationswissenschaftlers George Gerbner zurück. Gerbner untersuchte in den 1970er Jahren die Rolle des Fernsehens bei der Vermittlung des Weltbildes der Rezipienten. Seine These: ...

Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung

Die Leseranalyse Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung ist die wichtigste Markt-Media-Studie Deutschlands für die Business-to-Business-Kommunikation. Sie bringt Licht in die Abläufe von Investitionsentscheidungen und macht die Mediennu ...

Limited Capacity Model of Motivated Mediated Message Processing

Das Limited Capacity Model of Motivated Mediated Message Processing ist eine wissenschaftliche Theorie von Annie Lang. Es nimmt an, dass Menschen eine limitierte Kapazität für die kognitive Informationsverarbeitung haben, weil sie nur so viel Ene ...

Mainzer Langzeitstudie Medienvertrauen

Die Mainzer Langzeitstudie Medienvertrauen erforscht die Ursachen, Entwicklungen und Folgen von Vertrauen in öffentliche Kommunikation in Deutschland. Sie basiert auf jährlich wiederkehrenden repräsentativen Befragungen der deutschen Bevölkerung. ...

McLuhan-Galaxis

Den Begriff der McLuhan-Galaxis prägte der Soziologe Manuel Castells in seiner Trilogie Das Informationszeitalter aus dem Jahr 1996 nach dem kanadischen Medientheoretiker und Visionär des elektronischen Zeitalters, Marshall McLuhan.

Media Tenor

Media Tenor International AG ist ein Schweizer Unternehmen für Medienanalysen. Das in Rapperswil-Jona eingetragene Unternehmen untersucht Medien mit der Methode der qualitativen Inhaltsanalyse. Das Unternehmen unterhält nach eigenen Angaben Stand ...

Media-Analyse (Deutschland)

Die Media-Analyse der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse ist die größte jährlich durchgeführte Medienanalyse in Deutschland und die größte Erhebung von Medien-Konsumverhalten in Deutschland überhaupt. Es wird die Gesamtbevölkerung sowie ihre Teilg ...

Medialisierung

Medialisierung ist ein theoretischer Ansatz in der Kommunikationswissenschaft, mit dem Veränderungen in gesellschaftlichen Bereichen dadurch erklärt werden, dass die Kommunikation sich zunehmend an den Zeithorizonten, Selektionsregeln und Rollenv ...

Mediamorphose

Der Begriff der Mediamorphose ist ein durch Kurt Blaukopf geprägter Terminus der Musiksoziologie. Die Mediamorphose beschreibt das Phänomen der Mutation der Musik durch den Einfluss elektronischer Medien auf den musikalischen sowie technischen Pr ...

Medien-Priming

Medien-Priming bezeichnet einen Effekt aus der Medienwirkungsforschung, der Veränderungen von Bewertungsmustern und damit von Entscheidungen der Medienkonsumenten aus medial vermittelten Informationen heraus erklärt. Vereinfacht ausgedrückt besag ...

Medienadäquatheit

Medienadäquatheit verweist auf spezifische Aspekte, die für einen erfolgreichen Informationstransfer von Bedeutung sind. Dies impliziert, dass nicht alle Informationen mit jedem Medium auf gleich adäquate Weise wiedergegeben werden können. Der Be ...

Medienbeobachtung

Medienbeobachtung ist eine Dienstleistung für Öffentlichkeitsarbeit. Sie dokumentiert die Präsenz von Suchbegriffen oder Themen in einem möglichst repräsentativen Mediensample. Damit können Kommunikationsziele kontrolliert und Veränderungen in de ...

Medienethik

Medienethik untersucht den Zusammenhang zwischen medialem Ausdruck und menschlichem Verhalten. Sie reflektiert über alternative Handlungskonzepte, anhand derer die Qualität und die Angemessenheit medialen Handelns bewertet werden können.

Medienforschung

Medienforschung bezeichnet wissenschaftliche Studien, die sich mit Kommunikationsmedien oder Massenmedien beschäftigen. Medienforschung gibt es in folgenden wissenschaftlichen Disziplinen: Informationswissenschaft Kommunikationswissenschaft Medie ...

Mediengenealogie

Als Mediengenealogie bezeichnet man in der Medientheorie die Entwicklungen und Kausalitäten in der Entwicklung von Medien. Dabei legt man in der Regel einen sehr weitgefassten Medienbegriff zugrunde, der nicht auf die Massenmedien begrenzt ist. D ...

Mediengewitter

Der Begriff Mediengewitter taucht in zeitgenössischen Medientheorien auf und bezieht sich auf die Wirkung der starken Präsenz der Massenmedien im gesellschaftlichen Alltag. Das Wort lehnt sich an Ernst Jüngers wirkungsmächtige Metapher des Stahlg ...

Medieninformatik

Medieninformatik ist ein Teilgebiet der Informatik, das Anfang der 1990er-Jahre vor dem Hintergrund der Digitalisierung von Text, Bild, Audio und Video entstanden ist. Durch neue Technologien und die Konvergenz der Medien sind neue Technologien, ...

Medienkompetenz

Seit den 1990er Jahren hat Dieter Baackes Definition von Medienkompetenz besondere Bedeutung erlangt; er gliederte den Begriff in vier Dimensionen: Medienkritik, Medienkunde, Mediennutzung und Mediengestaltung. Um das komplexe Begriffsystem Baack ...

Medienkonvergenz

Als Medienkonvergenz bezeichnet man in der Publizistik, im Rundfunkrecht und in der Kommunikationswissenschaft die Annäherung verschiedener Einzelmedien. Diese Annäherung kann in Bezug auf wirtschaftliche, technische oder inhaltliche Aspekte anal ...

Medienkonzeption

Medienkonzeption ist die Praxis und Wissenschaft des zielgerichteten Entwerfens von Medienangeboten. Eine alternative Bezeichnung ist Mediendesign.

Medienkultur und Medienwirtschaft

Medienkultur und Medienwirtschaft ist ein interdisziplinärer, konsekutiver Masterstudiengang mit Promotionsprogramm an der Universität Bayreuth. Er wurde im Jahr 2009 gegründet und kombiniert Medien-, Geschichts-, Rechts-, Wirtschafts- und Inform ...

Medienkunde

Die Medienkunde behandelt als ein Teilbereich der Medienpädagogik die technische und organisatorische Erstellung von Nachrichten- bzw. Massenmedien sowie die Wirkung dieser Medien auf die Allgemeinheit oder auf spezielle Zielgruppen. Ein wesentli ...

Medienkunstforschung

Die Medienkunstforschung ist eine interdisziplinäre Forschungsrichtung, welche die Geschichte der Medienkunst, der Digitalen Kunst sowie der elektronischen Künste innerhalb eines kunst-, medien-, technologie- und wissenschaftshistorischen Rahmens ...

Medienlinguistik

Die Medienlinguistik ist eine noch junge Teildisziplin der Linguistik, die sich mit der Sprache und dem Sprachgebrauch in medialer Kommunikation befasst und an der Schnittstelle zwischen Sprachwissenschaft und Medienwissenschaft steht.

Mediennutzung

Mit Mediennutzung bezeichnet man den Gebrauch von Medienangeboten insbesondere der Massenmedien. Sie ist Thema der Publikums- bzw. Rezipienten­forschung. Oft wird in Alltagssprache wie auch in der Fachsprache der Begriff Medienkonsum synonym verw ...

Medienökonomie

Die Medienökonomie dient der Auseinandersetzung mit der Frage der bestmöglichen Versorgung der Wirtschaftssubjekte mit knappen Gütern des Mediensektors Knappheit als Initiator des Wirtschaftens gemäß ihren individuellen Präferenzen methodologisch ...

Medienpädagogik

Medienpädagogik umfasst pädagogische Forschung, Entwicklung und die pädagogische Praxis mit Medienbezug. Sie ist auf Individuen und Gruppen im gesellschaftlichen Kontext bezogen und agiert unter dem Eindruck spezifischer Herausforderungen: Medien ...

Medienpolitik

Medienpolitik bezeichnet alle Diskurse und Maßnahmen, die in einen Ordnungsrahmen für publizistische Medien münden und deren Spielraum definieren. Da diese Medien eine essenzielle Rolle für das Funktionieren einer demokratischen Verfassung spiele ...

Medienpsychologie

Medienpsychologie ist ein Zweig der Psychologie, der sich in der Forschung mit der Beschreibung, Erklärung und Prognose des Erlebens und Verhaltens, das mit Medien verknüpft ist bzw. das aufgrund oder während der Mediennutzung stattfindet, beschä ...

Mediensoziologie

Die Mediensoziologie setzt sich als spezielle Soziologie mit gesellschaftlichen Bedingungen und Konsequenzen im Verhältnis von Sozialität und medialer Kommunikation auseinander.

Medientage München

Die Medientage München sind ein jährlich stattfindender Kongress der Kommunikationsbranche mit angeschlossener Messe. 2016 nahmen rund 6.000 Teilnehmer aus dem In- und Ausland an Kongress, Messe und Events rund um die Medientage teil.

Medientheorie

Als Medientheorie werden spezifische oder generalisierte Forschungsansätze verstanden, die das Wesen und die Wirkungsweise von Einzelmedien oder der Massenmedien generell zu erklären versuchen. Es werden darin häufig Rückbezüge genommen auf die K ...

Medienwirklichkeit

Medienwirklichkeit ist ein Begriff, den verschiedene Journalismustheorien und die Medienwissenschaft verwenden. Medienwirklichkeit ist eine konstruierte Zeichenwirklichkeit und als diese zunächst real. Sie wird produziert, wahrgenommen und kann u ...

Metamedium

Als meta-medium ist eine spezielle Form von höherer Ebene oder sekundäre Medien, die nicht selbst direkt zum Inhalt, sondern ermöglichen nur den Zugang zu primären Medien und dienen zur Orientierung innerhalb der angebotenen Inhalte auf diese Med ...

Nachrichtenforschung

Die Nachrichtenforschung beschäftigt sich mit Nachrichten in Massenmedien und ist Teil der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Sie behandelt vor allem Auswahl, Gestaltung und Themen von Nachrichten, also das Produkt. Die Nachrichtenforschung ...

News Bias

Die News-Bias-Forschung versucht die Ursachen von Einseitigkeiten und politischen Tendenzen in der Medienberichterstattung zu ermitteln. Im Vordergrund steht dabei der Zusammenhang zwischen den Einstellungen von Kommunikatoren und deren Nachricht ...

Prinzip der umgekehrten Pyramide

Das Prinzip der umgekehrten Pyramide wird vor allem verwendet, um den typischen Aufbau von einzelnen Nachrichtenmeldungen, aber auch von ganzen Nachrichtenseiten oder -sendungen zu erklären. In diesem Sinn stammt der Begriff aus der Kommunikation ...

Public Journalism

Ausschlaggebend für die Entwicklung dieser Journalismusbewegung war einerseits das geringe Interesse der Bürger und Bürgerinnen an Politik sowie die objektiv gehaltene Berichterstattung der Medien, welche Wahlkämpfe auf konkurrierende Eliten besc ...

Radiotheorie

Als Radiotheorie bezeichnet man eine auf das Medium Rundfunk, insbesondere den Hörfunk, spezialisierte Medientheorie. Bekannte Radiotheorien wurden verfasst von Bertolt Brecht, Rudolf Arnheim, Walter Benjamin, Gerd Eckert, E. Kurt Fischer und Wol ...

Medienreichweite

Die Medienreichweite, im medienwissenschaftlichen und mediensoziologischen Kontext oft einfach nur als Reichweite bezeichnet, gibt den Anteil der Zielpersonen an, die durch einen Werbeträger oder durch eine Werbeträgerkombination erreicht werden. ...

Requiem für die Medien

Requiem für die Medien ist ein Ansatz für eine Medientheorie, die Jean Baudrillard 1972, also zwei Jahre nach Enzensbergers Medienbaukasten veröffentlichte. Systematisch gehört Baudrillards Ansatz zu den generellen bzw. generalisierenden Medienon ...

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